Stadtortrait Köln

Köln befindet sich an beiden Seiten des Rheins in Nordrhein-Westfalen und in der Nähe zur Eifel. Die Stadt hat geringfügig weniger als eine Million Einwohner. Beide Rheinseiten sind durch mehrere Brücken und eine Seilbahn-Fähre miteinander verbunden.

Studieren in Köln
Die Universität ist mit mehr als 44 000 Studierenden eine der größten in Deutschland. Ihr Studienangebot umfasst neben allen klassischen Fächern auch einige nur an wenigen Hochschulen angebotene Disziplinen wie die Judaistik. Daneben existieren in Köln eine öffentlich-rechtliche und eine private Fachhochschule sowie einige weitere kleine Hochschulen, von welchen die Hochschule für Musik ebenso zu den bekannten Bildungseinrichtungen gehört wie die deutschlandweit einzige Sporthochschule. Die Kunsthochschule für Medien ist die einzige akademische Ausbildungsstätte für audiovisuelle Medien in Deutschland. Hinzu kommen einige private Hochschulen, so dass in Köln insgesamt dreizehn Hochschulen ansässig sind oder eine Zweigstelle unterhalten.

Studentenleben
Neben zahlreichen Partys, welche von den Fachschaften der einzelnen Fachbereiche organisiert werden, verfügt Köln auch über eine reichhaltige Kneipenszene. Die Gaststätten am Rheinufer sind zwar auch bei Studierenden beliebt, da sie gleichzeitig bevorzugte Ausflugsziele vieler Touristen sind, bieten diese Speisen und Getränke aber nicht unbedingt zu für Studenten idealen Preisen an. Sowohl in der Nähe der Universität als auch in den von Studierenden bevorzugten Stadtteilen wie der Südstadt finden sich typische Studentenkneipen mit kleinen Preisen, in welchen häufig auch kleinere Veranstaltungen angeboten werden. Ein beliebtes Viertel mit Studentenkneipen wird auf Kölsch "Kwartier Latäng" genannt; diese Schreibweise entspricht der Kölner Aussprache für die französische Bezeichnung des lateinischen Viertels. Kölner sind stolz auf ihren Dialekt und erwarten auch von Studierenden, dass sie sich zumindest mit den Grundbegriffen der Regionalsprache vertraut machen. Sich ihr nicht völlig zu verweigern, erhöht die Lebensqualität.
Reizvoll sind auch die zahlreichen Stadtfeste, auf welchen eine gute Mischung aus bekannten Bands und örtlichen Kulturschaffenden kostenlos zu hören ist. Neben zahlreichen Kinos verfügt Köln über mehr als siebzig Theater, von denen nur einige im regionalen Dialekt spielen.
Besonders im Sommer ist der alte Volksgarten ein beliebter Treffpunkt für spontane Grillfeiern; mitunter werden dort auch Konzerte veranstaltet. Köln ist auch ein Eldorado der Straßenmusik, zumal in der Stadt jeder bis zu zwanzig Minuten ohne Genehmigung spielen darf. Musikalische Studierende verdienen sich auf diese Weise gerne ein Taschengeld.

Wohnungssuche
Neben dem Internet, dem Asta und den Aushängen in der Universität bietet sich auch die örtlichen Presse an, um ein Zimmer finden. Wohnmöglichkeiten in Wohngemeinschaften werden häufig durch Mundpropaganda vermittelt. Wer mit der Wohnungssuche in Köln gleich nach der Einschreibung beginnt, hat die größte Auswahl für sein Zimmer oder seine Wohnung. Das Studentenwerk vermittelt selbstverständlich auch in Köln Wohnheimplätze. Seit der Einführung des Semestertickets sind Zimmer in den Außenbezirken eine günstige Alternative zum Wohnen in Uni-Nähe.

Sehenswürdigkeiten
Die bekannteste Sehenswürdigkeit in Köln ist der Dom, in welchem die Gebeine der Heiligen Drei Könige aufbewahrt werden. Sehenswert sind auch die Denkmäler für die jüdische Geschichte der Stadt. Hierzu gehören die alte Mikwe sowie die Gedenkstätte in der ehemaligen Jawne-Schule. Der Skulpturenpark Köln zeigt bei freiem Eintritt zeitgenössische Skulpturen. Der Botanische Garten ist nicht alleine eine grüne Oase in der Stadt, er dient auch der Information über die Pflanzenwelt. Die vier bekanntesten Museen in Köln sind neben dem Schokoladenmuseum das Römisch-Germanische Museum sowie die beiden Kunstmuseen Museum Ludwig für moderne Kunst und das Wallraf-Richartz-Museum, wo die Kunst vom Mittelalter bis zum 19. Jahrhunderrt gezeigt wird. In der Hochburg des Karnevals darf ein Karnevalsmuseum natürlich nicht fehlen.