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Semesterferien

Semesterferien - die Zeit zwischen den Semestern
Mit den Semesterferien bezeichnet man die Zeit zwischen dem Vorlesungsende des vergangenen und dem Vorlesungsbeginn des kommenden Semesters. Von der Universität werden die Semesterferien daher offiziell als „vorlesungsfreie Zeit" bezeichnet. Die Dauer der Semesterferien beträgt ca. 2 ½ Monate, wobei die Ferien nach dem Sommersemester etwas länger sind als die Ferien nach dem Wintersemester. Neben diesen großen Ferien gibt es dann an den meisten Universitäten und Fachhochschulen auch kleinere Ferien von einer Woche Dauer, wie z.B. Oster-, Pfingst-, oder Weihnachtsferien. Diese Regelungen sind aber von Hochschule zu Hochschule sehr verschieden.

Oft wartet in den Semesterferien jede Menge Arbeit
Für die meisten Studenten bedeuten die Semesterferien aber nicht nur mehr Freizeit. Oftmals muss man sich auf Prüfungen vorbereiten, Hausarbeiten schreiben oder man besucht mehrtägige Blockseminare. Wer studienbegleitende Praktika ableisten muss, erledigt dies üblicherweise auch in den Semesterferien, da es meist nicht möglich ist, diese in Teilzeit während der Vorlesungszeit zu absolvieren. Dennoch bleiben in den Semesterferien immer noch ein paar Wochen Zeit, um sich vom Stress des Semesters zu erholen und neue Kraft für das nächste zu sammeln.

Heiß begehrt: Ferienjobs
Da das Bafög und die Unterstützung der Eltern oftmals nicht ausreichen, um das Studium und den Lebensunterhalt zu finanzieren, nutzen viele Studenten die Semesterferien, um mit einem Ferienjob ihre Finanzen aufzubessern. Da diese Ferienjobs sehr begehrt sind, sind die Plätze oft schon vor dem Beginn der Semesterferien weitestgehend besetzt. Daher ist es ratsam, sich schon ein paar Wochen vor dem Ferienbeginn nach einem passenden Ferienjob umzusehen. In den meisten Universitäten gibt es dafür ein Büro der Bundesanstalt für Arbeit, das für die Vermittlung von Studentenjobs zuständig ist. Wer dort nichts Passendes findet, kann sich auch an eine Zeitarbeitsfirma wenden. Die Bezahlung muss hier nicht schlechter sein, allerdings bekommt man bei Zeitarbeitsfirmen oft nur kurzfristige Tätigkeiten angeboten. Generell gilt: je früher man sich um einen Ferienjob kümmert, desto größer ist die Chance, dass man die ganzen Ferien bei einer einzigen Firma arbeiten kann und sich nicht mehrmals eine neue Stelle suchen muss.

Studentenjobs lohnen sich
Wer schon in einem höheren Semester studiert, hat oft die Möglichkeit, einer qualifizierteren Tätigkeit nachzugehen mit einer entsprechend besseren Bezahlung. Aber auch ein einfacher Aushilfsjob lohnt sich, da bei Studentenjobs außer Rentenversicherungsbeiträgen keine weiteren Sozialabgaben vom Gehalt abgezogen werden und eventuell gezahlte Lohnsteuern mit der nächsten Einkommensteuererklärung zurückgeholt werden können. Die Regelung mit der Befreiung von Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherungsbeiträgen gilt aber nicht nur für Ferienjobs, sondern auch für Jobs, die während des Semesters in Teilzeit ausgeübt werden. Wichtig dabei ist, dass dem Arbeitgeber eine aktuelle Studienbescheinigung vorgelegt wird. Wird dies vergessen, entfallen die finanziellen Vorteile und der Student wird wie ein normaler Arbeitnehmer behandelt.

In den Semesterferien kann man sich endlich vom Stress der vergangenen Wochen erholen. Sind die Hausarbeiten geschrieben und alle Klausuren bestanden, bleibt noch genügend Zeit, um in den Urlaub zu fahren. Da nicht jeder seine Ferien auf Balkonien und im örtlichen Freibad verbringen möchte, jobben viele Studenten zunächst einige Wochen, um sich mit dem verdienten Geld unter anderem einen schönen Urlaub zu finanzieren. » mehr

Work and Travel ist genau das Richtige für alle, die das große Fernweh packt und für ein paar Monate in einem Land fern der Heimat leben und arbeiten möchten. Der große Vorteil von Work & Travel ist, dass für die Reise nicht die gesamten Ersparnisse aufgebraucht werden müssen, denn das Geld für Unterkunft und Verpflegung verdient man sich durch kurzfristige Jobs direkt vor Ort. » mehr

In einer globalisierten Welt werden gute Fremdsprachenkenntnisse immer wichtiger. Wer mehrere Fremdsprachen fließend spricht, ist daher bei Bewerbungen um einen gutbezahlten Job klar im Vorteil. Doch nur allein mit Sprachkursen an der Uni oder durch das Selbststudium mit CD-Sprachkursen ist es schwer, in einer fremden Sprache wirklich sicher zu werden. » mehr

Viele Studenten nutzen die Zeit zwischen den Semestern dazu, ihre Finanzen mit einem Ferienjob aufzubessern. Gerade diejenigen, die während des Semesters nicht jobben, sind auf Ferienjobs angewiesen, denn nicht immer reicht das Bafög zur Deckung aller Kosten aus. » mehr

Summer Sessions sind Intensivkurse mit sechs bis zehn Wochen Dauer an einer Universität im englischsprachigen Ausland. Da für den Besuch dieser Veranstaltungen Leistungsscheine mit Credit Points vergeben werden, können sie nach Absprache mit dem Prüfungsamt oder dem Dozenten meistens auch auf die eigenen Studienleistungen angerechnet werden. » mehr

Unter einem Praktikum versteht man eine auf eine bestimmte Dauer (1-12 Monate) ausgelegte Vertiefung zuvor erworbener theoretischer Kenntnisse in praktischer Anwendung bzw. das Erlernen neuer Kenntnisse und Fähigkeiten durch praktische Mitarbeit in einer Organisation. » mehr

 
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